Kategorie-Archiv:Vorstellung-Motivation-Interview (V-M-I)

[Warum und Wieso] Ein Blick hinter die Kulissen von „Mückebär“

Kinder haben Müll aufgesammelt

Autorin: Anne-Friederike Heinrich
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Illustration + Cover: Anna Markfort
FB / Instagram / HP
Innengestaltung: Ira Wundram
FB / Instagram / HP
Geeignet für: ab 6 Jahre
ISBN: 978-3-752611-35-9

Als der gummibärchengroße Mückebär und die knorrige Eis­möwe Edla losziehen, um den Winter in die Arktis zurückzuholen, geht es um Leben und Tod: Den Polartieren taut ihre Heimat unter den Pfoten weg, sie schwitzen und leiden Hunger. Nur die Rückkehr der geraubten Eiskristalle kann sie noch retten.

Alle hoffen auf Mückebär und Edla. Doch insgeheim glaubt keines der Tiere daran, die beiden unglei­chen Freunde jemals wiederzusehen. Zu viele Gefahren lauern auf ihrer Wanderung zum entsetzlich eisigen Eisschloss. Dort hält die grausame »Herr­scherin ewige Eisblume« den Winter gefangen – und schert sich keinen Deut um das Elend von Eisbären, Robben und Schneehasen.

Wird es Edla und Mückebär gelingen, die Eiskristalle zu befreien und das Schmelzen der Arktis zu stoppen?

Inspiriert haben mich die Fragen meiner Söhne nach dem Klimawandel – und ihre Reaktion auf meine Antworten. Immer nämlich, wenn ich mit meiner Antwort, warum und wieso mittendrin war, stahlen sie sich klammheimlich davon. Sie konnten mit all meinen Erklärungen der komplizierten Hintergründe nichts anfangen. Klar.

Meine Erkenntnis: So geht’s nicht, so kann ich ihnen den schwierigen Stoff nicht vermitteln. Ich brauche eine Identifikationsfigur, die ZEIGT, was beim Klimawandel geschieht, weshalb es geschieht und am besten auch noch, was wir dagegen tun können. Und alles muss wahnsinnig spannend sein, wie ein Krimi, der einen nicht mehr loslässt … So habe ich begonnen, von Mückebär zu erzählen.

Wichtig war mir, einen Weg zu finden, eine trotz des traurigen Hintergrundes schöne und natürlich auch gut endende Geschichte zu erzählen, ohne die dramatischen Fakten zu verharmlosen. Deshalb habe ich den Romantext durch Randspalten ergänzt, in denen die wichtigsten Details und wissenschaftlichen Hintergründe zu finden sind. Ein Anhang mit 10 Tipps zum Klimaschutz im Alltag rundet das Paket ab.

So ist »Mückebär« drei Bücher in einem: Ein spannender Kinderroman zum Klimawandel – übrigens der erste –, ein kleines Sachbuch und ein Ratgeber. Und dieser besondere Aufbau erklärt auch die Altersangabe 6 bis 12 Jahre, denn der Roman wächst mit. Anfangs kann man Erstlesern die Geschichte vorlesen, dann beginnen sie selbst, Teile zu lesen und schließlich lesen sie selbst – wobei sich der Fokus langsam vom Fantastischen zu den Fakten verlagert. So jedenfalls stelle ich mir das vor.

[Kurzinterview] 3-Fragen Talk mit Ann-Kristin Winterberg

Die Autorin guckt für ein Interview hinter einem Stabel ihres Buches Spensa hervor

Ob Vorbilder für das Spensa, ihre Arbeit als Lektorin oder Infos zu künftigen Projekten – Ann-Kristin, Autorin von „Spensa“ stellt sich in diesem Interview knallharte Fragen.

Vor einiger Zeit konnte ich außerdem Hinter die Kulissen des Buches blicken.

Interview: Gibt es für die kleine Spensa ein reales Vorbild bzw. eine bekannte Sage? Wenn ja, welche und warum genau die?

Ich glaube, unbewusst ist Caspar, der Film aus den 80zigern, durch meinen Kopf geflattert und dann auch noch das kleine Gespenst von Ottfried Preusler.

Interview: Du hilfst als Geschichtenhebamme anderen Autoren. Was macht dir mehr Spaß, die Zusammenarbeit mit ihnen oder die Arbeit an deinen eigenen Büchern?

Beides. Ich liebe beides, weil Geschichten mein Leben sind. Ich bin selbst schwerhörig, höre heute mit einem Cochlear Implantat und Geschichten haben mir als Kind (und später auch als Erwachsener) das Leben gerettet. Sie haben mir Mut gemacht. Mich inspiriert. Mir die Welt gezeigt. Und ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Geschichten die Welt verändern. Ich liebe die Geschichten der anderen und freue mich immer, wenn meine Autoren spüren: Jetzt ist die Geschichte rund. Jetzt hab ich meine Erzählstimme gefunden. Für mich ist das oft ein gutes Gegengewicht zu meinem eigenen Schreiben. Es befruchtet sich gegenseitig. Und ich weiß, wie es ist, auf der anderen Seite zu sitzen.

Interview: Laut Homepage bist du eher im Bereich Liebesromane unterwegs, aber würdest gern andere Bereiche probieren. Welche und was reizt dich an ihnen?

Andere Bereiche .. oh viele. Nächste Jahr kommt eine Krimikurzgeschichte in einer Anthologie, ein Kinderbuch in einem Verlag und momentan versuche ich den ersten Entwurf von Romantasy. Aber ich habe auch zwei historische Romane im Kopf – und die würde ich sehr gern einmal schreiben, denn die Geschichten sollten wieder erzählt werden.

Leider sind wir damit auch schon am Ende angelegt. Mehr über Ann-Kristin erfahrt ihr über Instagram bzw. ihren Lektoratsaccount und ihre Homepage.

[Warum und Wieso] Ein Blick hinter die Kulissen von „Spensa“

Cover zu Spensa

Autorin: Ann-Kristin Winterberg
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Illustration: Elena Buono
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Cover: Gabi Schmid
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Geeignet für: ab 5 Jahre
ISBN: 978-3-752851-69-4

Hurra, Spensa, das Schmutzfingergespenst macht die Gespensterprüfung und erlebt dabei ziemlich viel. Mit großem Einfallsreichtum sorgt sie für Überraschungen und findet immer eine Lösung. Am Ende hat Spensa auch etwas Wichtiges dazugelernt – warum sie schwarze Hände hat und wie man Freunde findet. Mit ihr wird es nie langweilig.

Ich glaube, es fing alles mit einem Namen an. Ich wollte eine Kinderbuchgeschichte schreiben. Der Name war sehr schnell klar. Spensa hört sich wie ein Gespenstermädchen an. Sicher erinnert sich der ein oder andere noch an Caspar, das Gespenst, das Freunde suchte … und ein wenig ist Spensa so ja auch, aber doch auch anders. Denn sie sucht Freunde, dann hat sie die Prüfung vermasselt und hat eigentlich nicht Lust, jemanden Angst zu machen. Und dann sind da die schwarzen Hände …

Motiviert ganz sicher, dass ich Kinder zum Lachen bringen wollte. Und mir wichtig war zu sagen: Du bist wunderbar und kostbar, so wie du bist. Du bist ein Geschenk für diese Welt. Denn ich glaube, dass viel zu viel kleine und große Menschen glauben, dass sie nicht gut sind, wie sie sind. Und dann hat mich unglaublich motiviert, dass ich so ganz anders schreiben konnte als in den Erwachsenenbücher. Ich konnte aus der lautmalerischen Kiste schöpfen, Bilder und witzige Situationen schaffen. Das hat mir sehr gefallen.

Ich will Mut machen. Der kleine Leser soll danach das Buch zuklappen und denken: Ich bin echt gut, ganz okay, so wie ich bin, auch wenn ich anders bin.

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@Elena Buono

[Kurzinterview] 3-Fragen Talk mit Emma Zecka

Emma Zecka zeigt ihr Buch Rentierfieber für ein Interview und steht dabei im Grünen

Ob literarische Adventskalender, Weihnachten selbst oder eigene Projekte – Emma, Autorin von „Rentierfieber“ stellt sich in diesem Interview knallharten Fragen.

Vor einiger Zeit konnte ich außerdem Hinter die Kulissen des Buches blicken.

Interview: Rentierfieber ist ein literarischer Adventskalender und dein Debüt – eine ungewöhnliche Wahl. Eher Zufall oder bewusste Entscheidung? Wenn ja warum?

Dass »Rentierfieber« mein Debütroman wurde ist reiner Zufall. Für meinen Hörbuchblog Ge(h)Schichten habe ich von 2015 an jedes Jahr einen Adventskalender geschrieben, allerdings ohne den Text zuvor lektorieren zu lassen.

Was mir bei literarischen Adventskalendern auffällt ist, dass es meistens Kurzgeschichten sind, die sich nicht aufeinander beziehen. Der Vorteil: Jeden Tag haben Leser:innen das Gefühl eine Geschichte beendet zu haben. Mich interessierte aber vor allem die Frage, ob es auch funktionieren würde einen Roman innerhalb von 24 Kapiteln zu erzählen.

Würden die Leser:innen vorfreudig auf das nächste Kapitel hinfiebern?
Könnte ich es schaffen, dass die Leser:innen unbedingt wissen wollen, wie es weitergeht?

Als ich die Idee für »Rentierfieber« hatte, merkte ich, dass das Projekt etwas größer werden wird. Da wollte ich es mit dem Roman veröffentlichen mal probieren. Funfact: Bis kurz vor der Veröffentlichung war ich mir nicht sicher, ob ich mich das wirklich trauen würde.

Interview: Wie wichtig ist dir Weihnachten an sich? Was muss in der Zeit unbedingt sein?

Weihnachten war neben meinen Geburtstagen als Kind mein absolutes Lieblingsfest. Deswegen verbinde ich mit Weihnachten sehr viel Liebe und ein tolles Beisammensein mit der Familie. Jetzt, da ich älter bin, hat sich unser Weihnachtsfest natürlich verändert. Deswegen gibt es keine bestimmten Dinge, die an Weihnachten immer da sein müssen, damit es sich weihnachtlich anfühlt. Schön finde ich es, wenn es entspannte Feiertage werden. Aber klassische Traditionen habe ich an Weihnachten nicht.

Interview: Laut Homepage bist du eher im Bereich Liebesromane unterwegs, aber würdest gern andere Bereiche probieren. Welche und was reizt dich an ihnen?

Da ich bisher nur einen Roman veröffentlicht habe, habe ich mich gegen eine klassische Autor:innenwebsite entschieden und stattdessen lieber auf meinen Hörbuchblog Ge(h)Schichten verlinkt, den ich seit 2014 betreibe.

Da ich meinen Hörbuchblog schon seit fast 10 Jahren habe, gibt es dort viel zu entdecken. Das wäre bei einer klassischen Autor:innenwebsite anders, da es bisher nur ein Buch von mir gibt. Wenn es zukünftig mehr Bücher von mir geben wird, kann ich das mit der Autorenwebsite immer noch nachholen.

Mein Hörbuchblog trägt den Titel »Ge(h)Schichten«, weil ich in meinen Beiträgen die verschiedenen Perspektiven mancher Themen herausarbeite oder auf die Aspekte aufmerksam mache, die man im ersten Moment vielleicht nicht so auf dem Schirm hat.

Auf meinem Hörbuchblog rezensiere ich Hörbücher, ab und an auch mal ein Hörspiel und ganz selten auch eBooks.

Außerdem berichte ich einmal monatlich über meinen Alltag als Autorin. Und zwar in der Rubrik »Ge(h)schrieben«. Letztes Jahr habe ich dort auch über alle Schritte geschrieben, die eine Buchveröffentlichung mit sich bringen. Momentan halte ich meine Leser:innen zu meinem neuen Buchprojekt auf dem Laufenden. Ich plane nämlich ein Halloweenbuch.

Leider sind wir damit auch schon am Ende angelegt. Mehr über Emma erfahrt ihr über Instagram und ihre Homepage.

[Warum und Wieso] Ein Blick hinter die Kulissen von „Rentierfieber“

rentierfieber von emma zecka

Autorin: Emma Zecka
FB / Instagram / HP
Geeignet für: ab 8 Jahre
ISBN: 978-3-7519-7210-9

Als das Christkind Besuch vom Weihnachtsmann bekommt, erschrickt es. Der sonst so fröhliche Mann sieht müde aus und zeigt erste Anzeichen einer drohenden Rentierverwandlung.

Um dieses Schicksal zu verhindern und Weihnachten zu retten, schickt ihn das Christkind zu den Menschen, um einen Nachfolger zu finden. Doch was er wirklich bei den Menschen entdeckt, ist noch viel wichtiger.

Auf meinem Hörbuchblog Ge(h)Schichten habe ich seit 2015 immer zur Weihnachtszeit einen literarischen Adventskalender veröffentlicht. Ich habe mir eine Geschichte ausgedacht oder von Freunden und Familie ein Thema vorgegeben bekommen, über das ich dann schreiben konnte. Deswegen war 2019 meine Motivation wieder einen Adventskalender zu schreiben sehr groß.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich auf die Idee zu »Rentierfieber« kam. Schnell stellte sich für mich heraus, dass diese Geschichte etwas größer wird als die Adventskalender, die ich bisher geschrieben hatte. Da ich 2019 auch in den letzten Zügen meiner Bachelorarbeit war, schob ich »Rentierfieber« nach hinten und beschloss es für 2020 als Roman zu veröffentlichen.

Bevor ich angefangen habe zu schreiben, habe ich mir gar keine Gedanken darüber gemacht, auf welche Themen ich mit »Rentierfieber« aufmerksam machen möchte. Da war eine Geschichte, die erzählt werden wollte. Erst im Nachhinein als ich das fertige Buch dann vor mir hatte, hat sich für mich eine zentrale Botschaft herausgestellt: Es ist wichtig, nicht aufzugeben, auch wenn der Plan, der eigentlich ziemlich perfekt schien, zu scheitern droht. Irgendwo gibt es immer einen Weg.

[Kurzinterview] 3-Fragen Talk mit Alexandra Wagner

Die Autorin Alexandra Wagner lächelt für ein Interview und hält dabei ihren Roman Magische Welt der Dinge Antons geheime Reise mit Paul Pulli in die Kamera

Warum kein reines Sachbuch, Umwelt im Alltag und Ausblick auf kommende Themen – Alexandra, Autorin von „Magische Welt der Dinge – Antons geheime Reise mit Paul Pulli“ stellt sich in diesem Interview knallharten Fragen.

Vor einiger Zeit konnte ich außerdem Hinter die Kulissen des Buches blicken.

Interview: Herstellung von Kleidung und ihre Auswirkungen auf die Menschen als Superheldengeschichte – Inhalt deines Debüts. Wieso in dem Format und nicht als Sachbuch im klassischen Sinne?

Ein Sachbuch für Kinder über die Bekleidungsherstellung und Lieferkette eines Baumwollpullovers fänden Kinder, glaube ich zumindest, gähnend langweilig. Außerdem bestünde dabei die Gefahr, dass das Thema zu bedrückend wird und die Kinder nach der Lektüre ein schlechtes Gewissen plagt und sich überfordert fühlen. Das möchte ich nicht. Ich möchte Kinder zum Nachdenken anregen, sich mit freudiger Neugier einem Thema nähern und mit Spaß lesen. Das funktioniert mit einer Superheldengeschichte besser als mit einem Sachbuch. Außerdem macht es mit viel mehr Spaß eine fantasievolle Geschichte zu entwickeln und zu schreiben. So viel Egoismus muss sein 😉

Interview: Wie sehr beeinflusst das Thema deinen normalen Alltag / deine Umgebung?

Das Thema Bekleidungskonsum beeinflusst meinen Alltag sehr. Seit meiner Recherche habe ich meinen Konsum noch weiter reduziert, wobei ich vorher schon eher wenig Bekleidung gekauft habe. Ich arbeite seit über 10 Jahren im Homeoffice… Wenn ich für meinen Sohn oder mich etwas kaufe, achte ich viel mehr als früher auf das Material und Zertifikate. Manchmal lasse ich aus ausgemusterten Kleidungsstoffen auch „neue“ nähen, zum Beispiel aus alten Jeans ein Kleid oder aus mehreren alten T-Shirts ein neues für meinen Sohn.

Interview: Laut Homepage bist du Mitglied des Autorennetzwerkes „Die Schicksalsweber“. Was erwartet mich als Autor dort? „Magische Welt der Dinge“ ist als Reihe angelegt. Welche Themen erwarten uns in den kommenden Büchern?

Im zweiten Band habe ich mir die Lieferkette und Hintergrundinformationen zum Smartphone vorgenommen. Er soll „Das Geheimnis von Henrietta Handy“ heißen und erscheint hoffentlich im Frühjahr 2022. Auch für weitere Bände habe ich Ideen. Es wird immer um Dinge gehen, die eine tragende Rolle in ihrem Alltag spielen und sie dazu sozusagen einen engen, persönlichen Bezug haben.

Leider sind wir damit auch schon am Ende angelegt. Mehr über Alexandra erfahrt ihr über Instagram und ihre Homepage.