[Interview] Elysa Summers – Von Fuchsgeistern, Japan und Gaben

Mit „My Beloved Kitsune“ begibt sich Elysa Summers in die Welt der Selfpublisher. In monatelanger Kleinarbeit entstand ganz besonders Buch mit starken Charakteren. Im Interview spricht Elysa unter anderem über ihre Beweggründe, die Zusammenarbeit mit Bloggern, welche Arbeit hinter Selfpublishing steckt und was sie als Person ausmacht. Außerdem gibt’s am Ende einen exklusiven Tipp für die künftigen Autoren unter euch.

Elysa Summers hält für ein Interview ihr Buch My Beloved Kitsune in den Händen und sitzt in einem Hängesessel
@Elysa Summers

Interview: Hallo Elysa, freut mich das du hier bist. Vor kurzem erschien dein Debüt „My Beloved Kitsune  – Ghosts & Destiny“ via Selfpublishing. Worum geht’s?

Hallo Diana, es freut mich hier zu sein. J

In meinem Buch geht es um die junge Sakura, die Geister sehen kann und von einem Geist gebeten wird nach Japan zu reisen. Ihr Schicksal wäre mit dem eines Fremden dort verbunden. Zuerst glaubt Sakura dem Geist nicht, aber dann reist sie dank eines unglücklichen Zufalls, doch nach Japan zu ihrer Großmutter. Dort erfährt sie von ihrer besonderen Gabe Geister und Dämonen sehen zu können. Bevor sie sich daran gewöhnt hat, trifft sie bereits auf ihren Schicksalspartner Kiba. Der bringt sie mit seiner arroganten Art ganz schön auf die Palme und sie würde ihn gerne wieder loswerden. Aber das Schicksal hat vorgesehen, dass ihr gemeinsamer Weg erst begonnen hat …

Interview: My Beloved Kitsune ist als Reihe angelegt. Wie viele Bände wird es insgesamt geben? Hast du dich bewusst gegen einen Einzelband entschieden?

Es wird insgesamt drei Bände geben, wobei auch noch ein Sequel und mehrere Kurzgeschichten zu meinen Nebencharakteren geplant sind.

Ja, ich habe mich bewusst dagegen entschieden und zwar aus folgenden Gründen:

 1. Das Buch war ursprünglich ein Einzelband, aber mit fast 700 Seiten zu lang für einen Einteiler. (Gerade im SP sehr schwer zu stemmen.)
2. Ich wusste, dass durch das Lektorat noch ein paar Bereiche ausgebaut werden würden, daher wollte ich meinen Figuren und der Handlung entsprechend Raum geben sich zu entwickeln.

Interview: Japan und Kitsune (Fuchsgeister) – Hauptelemente deines Buches. Interessiert du dich generell für Japan? Was hat dich dazu inspiriert diese Themen aufzugreifen?

Oh ja, ich interessiere mich sehr für Japan. Es ist eines meiner liebsten Länder und ich möchte unbedingt einmal dorthin reisen. Am liebsten zum Hanami. <3
Die japanische Mythologie hat mich schon fasziniert, seit ich Animes wie Inu Yasha gesehen habe. Es ist einfach etwas Besonderes, auch wenn mich die europäische Mythologie genauso fasziniert, aber die kennt man ja schon. 😉 Irgendwann hatte ich einmal einen Traum, indem ein Fuchsgeist unter einem Kirschbaum saß und da war die Idee zu My beloved Kitsune geboren.

Cover und Illustration zu My Beloved Kitsune von Elysa Summers
Cover Farbenmelodie Coverdesign / Illustration Robyn

Interview: Inzwischen hast du die eine oder andere Rückmeldung zum Buch bekommen. Wie zufrieden bist du?

Zum Großteil bin ich wirklich sehr zufrieden. Die meisten Leser*innen haben mein Buch positiv bewertet und das freut mich natürlich. Leider gab es auch zwei / drei Leser*innen, die ein wenig unzufriedener waren, da der Einstieg ihrer Meinung nach zu lange gedauert hat. Das stimmt, mein Buch hat einen längeren Einstieg, dazu habe ich auch einen extra Post auf Instagram verfasst. Aber jeder hat ja seinen eigenen Geschmack und man kann es nie allen Leuten recht machen.

Interview: Dein aktuelles Werk ist für mich als Fan der japanischen Kultur ideal. Bleibst du für künftige Bücher in dem Bereich? Oder dürfen wir als Leser auf weitere Welten hoffen?

Also, wie oben schon erwähnt wird es vermutlich noch ein Sequel und mehrere Kurzgeschichten aus der Welt von MbK geben. Aber ich habe natürlich noch weitere Ideen geplant, z. B. eine Gay-Romance Märchenadaption zu meinem Lieblingsmärchen „Das singende, springende Löweneckerchen“.
Ich kannte zuerst nur die Manga-Version von Kei Ishiyama, aber die war so toll, dass ich auch das Original gelesen habe. Beide Versionen gefallen mir gut, aber erst der Manga hat mich zu meiner Adaption inspiriert. 😉

Als Autorin arbeitest du mit Bloggern zusammen. Wie fühlt sich die andere Seite an? Was klappt gut, was weniger?

Es hat wirklich gut geklappt und ich war sehr zufrieden mit meinen Bloggerinnen.
Sie haben schon vor Release Werbung für mich gemacht und dann natürlich als sie ihre Boxen erhalten haben. J Es war so schön zu sehen, wie sehr sie das Buch mochten und ihre positiven Rezensionen haben mich so gefreut. 😀
Bisher kann ich mich also nicht beklagen. ^^

My Beloved Kitsune von Elysa Summers mit passendem Lesezeichen

Interview: Als Selfpublisherin ist es für dich ungleich schwieriger entsprechende Kosten zu stemmen. Was unternimmst du, um es zu schaffen? Wie könnte man dich dabei unterstützen?

Ich habe tatsächlich für den ersten Teil einen Großteil meines Ersparten geopfert, aber ich würde es immer wieder tun. Trotzdem habe ich mich jetzt bei diversen Nebenjobs beworben, da ich hoffe so ein wenig zusätzliches Geld zu verdienen.
Unterstützen kann man mich auch bei Ko-Fi, in meiner Insta-Bio habe ich einen Link, wo man direkt zu meiner Ko-Fi-Seite kommt. Es ist egal wie viel man spendet, Hauptsache wir schaffen den Meilenstein.

Interview: Würdest du dich jederzeit wieder für Selfpublishing entscheiden? Oder wäre eine Verlagsveröffentlichung ebenso reizvoll?

Beides ist für mich eine mögliche Option. Ein Verlag hat halt den Vorteil, dass man nichts für Lektorat und Co bezahlen muss. Der Nachteil ist, dass man weniger Mitspracherecht beim Cover oder auch beim Lektorat hat. Denn im Selfpublishing kann man sich ja aussuchen mit wem man zusammenarbeiten möchte. Im Verlag geht das leider nicht. Außerdem hat man beim SP weniger Druck den nächsten Band zu schreiben, denn man kann seine Erscheinungstermine so legen wie man möchte.

Dafür muss man beim SP noch mehr Geld ins Marketing stecken. Denn man muss zwar auch bei einem Verlag selbst Marketing betreiben, da dieser einen als Newbie da meist nur wenig unterstützt, aber man bekommt zumindest die ein oder andere Hilfe an die Hand.

Interview: Ich hab mir deinen Blog auf Instagram etwas genauer angesehen. Was für Bücher magst du? Mit was kann man dich begeistern?

Am allermeisten lese ich natürlich Fantasy. Das ist das Genre, in dem ich zu Hause bin, ich liebe es einfach. <3 Aber ich lese auch gerne Bilder- bzw. Kinderbücher, gerade für meine Arbeit als Förderlehrerin. Ich liebe es, die putzigen Illustrationen zu betrachten und die niedlichen Geschichten zu lesen. <3
Manchmal lese ich auch Sachbücher zu Themen, die mich interessieren wie z. B. Hunde oder das Gärtnern.

Funko Pop des Charakters Kiba aus My Beloved Kitsune von Elysa Summers.
Ich habe schon öfter Funko-Pops auf Instagram gesehen, die zu Buchcharakteren angefertigt wurden (meist Rhysand oder Feyre etc.) Ich dachte mir, es wäre toll, wenn ich meinen eigenen Charakter im Regal stehen hätte. Vor ein paar Wochen habe ich endlich das Glück gehabt bei Ramona von moon.creative.pops eine liebe Ansprechpartnerin zu finden, die meinen Traum wahr werden ließ

Interview: Abseite von Büchern und Instagram, wie sieht dein normaler Alltag aus? Was macht die Person Elysa aus?

Ich arbeite vormittags als Förderlehrerin an zwei Grundschulen in Augsburg. Momentan ist der Beruf leider nicht ganz so schön, da wir ja viel Abstand einhalten müssen und zum Teil Distanzunterricht haben. Da kann man nicht immer schöne Unterrichtsideen umsetzen. Aber ich liebe es trotzdem – meistens jedenfalls. 😉 Daneben gehe ich gerne radeln und spazieren und koche gerne. Außerdem zocke ich oft mit meinem Freund, auch wenn ich nicht so gut bin. ^^ und bin ein Serien-Junkie.

Interview: Beim Stichwort Förderlehrerin klingelt es bei mir sofort. Hast du dich gezielt für die Arbeit mit besonderen Kindern entschieden?

Nein, als Förderlehrerin arbeite ich nicht mit Kindern an Förderschulen. (Auch wenn wir dort eingesetzt werden können.) Ich arbeite mit ganz normalen Grundschülern, die Lernschwierigkeiten in Mathe und / oder Deutsch haben. Und auch mit Kindern, die die deutsche Sprache erst lernen. Den Beruf des Förderlehrers gibt es so nur in Bayern und ist eine anerkannte Ausbildung. Ich wollte gerne mit Kindern arbeiten, aber ich war „zu schlecht“ für ein Studium. Durch das Arbeitsamt bin ich dann auf die Ausbildung aufmerksam geworden.

Interview: Eine Autorin steht kurz davor ihr erstes Buch zu veröffentlichen – dein Tipp?

Stehe hinter deinem Buch und lass dich nicht von kritischen Meinungen verunsichern. Jeder liest etwas anderes gern, man kann es (leider) nicht allen recht machen. Und such dir auf jeden Fall ein paar Blogger*innen, mit denen du zusammenarbeitest, denn gute Werbung für dein Buch ist das A und O.

Leider ist die Zeit schon wieder vorbei und ich muss mich von dir verabschieden. Vielen Dank das du da warst.

Ich habe mich sehr über dieses Interview gefreut und hoffe, ich konnte deine Fragen ausreichend beantworten.

Hast du, mehr als das. Danke übrigens für die zur Verfügung gestellten Bilder

[Rezension] Das unsterbliche Nashorn – Dorothea Flechsig

Werbung / Rezensionsexemplar

Cover des Buches Das unsterbliche Nashorn von Dorothea Flechsig

Das unsterbliche Nashorn

Autorin: Dorothea Flechsig
Webseiten: FB / Instagram / HP
Verlag: Glückschuh Verlag
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
ISBN: 978-3-943030-78-5
Seitenanzahl: 144
Preis 12,95

Der verwaiste Junge Florin wächst bei Elvira Schirra, einer älteren liebevollen Dame, in der Großstadt auf. Er geht nicht zur Schule und in keinen Sportverein. Niemand soll von ihm erfahren. Er besitzt weder eine Geburtsurkunde noch einen Pass, auch keine Krankenversicherungskarte, nicht mal einen Nachnamen.

Als Elvira stirbt, schlägt sich der 12-jährige Florin allein durch. Das bleibt nicht lange unbemerkt. Schließlich kommt er aufs Land in eine richtige Familie. Er geht zur Schule und findet Freunde. Bei einem ungewöhnlichen Meteorschauer passiert etwas Unglaubliches. Seitdem bewahren Florin und seine Freunde ein großes Geheimnis.

(Inhaltsgabe entspricht dem Buchrücken. Rechte für den Text liegen bei der Autorin.)

Ich bin sprachlos, wirklich sprachlos. Ich wusste, dass mich einige Stellen treffen werden, aber nicht so. Es fällt mir schwer meine Meinung in Worte zu fassen. Im Buch dreht sich alles um den kleinen Florin. Florin stammt aus dem lateinischen und bedeutet der Blühende. Versteckt vor der Welt, ohne Freunde – sein einziger Halt eine alte Dame. Die Eltern? Unbekannt bzw. verstorben. Betrachte ich meine Außenwelt, Medien und Internet keine so unmögliche Vorstellung. Familie bedeutet schließlich nicht zwingend Vater, Mutter und Kind. Ungeachtet dessen meistern die Beiden ihr Leben auf außerordentlich tapfere Weise. Beide lernen voneinander und miteinander. Selbst als Elvira stirbt steht sie ihrem Florin bei, bleibt im Herzen weiter an seiner Seite.

Die Autorin beschreibt mit einfachen, aber klaren Worten ein Kind, welches früh lernen muss im Leben zu Recht zu kommen. Dabei verzichtet sie auf „Puff, alles funktioniert sofort“-Elemente. Viel mehr nimmt Florins Leben ständig verrückte Wendungen und zwingt ihn immer wieder dazu sich zu verändern. Ob die erste große Liebe Paula, die spätere Ersatzfamilie, sein Schulfreund Max oder der kleine Ori – sie machen Florian zu einem besonderen Menschen, der selbst nach seinem Tod noch beeindruckt.

Ungewöhnlich ist auch der Beginn der Geschichte. Am Anfang lernen wir Florins späteren Pflegerin kennen. Florin selbst ist zu diesem Zeitpunkt bereits Tod. Er wirft einige Fragen auf, stellt Ori vor und erzählt von Florins Kindheit bis hin zu seinem Ableben. Dabei hatte ich zwischen Einstieg und „Nachbericht“ nie das Gefühl seine Präsenz zu spüren. Ob Florin mit Elvira allein, Florin und Paula auf dem Dach, sein erster Tag bei Familie Fabricius, die geheimnisvolle Sternschnuppennacht, das erste Wiedersehen mit Paula – ich fühlte mich in jeder Szene geborgen und konnte die Figuren genießen.

Doch halt, ich muss mich korrigieren, die Pflegerin taucht nicht nur am Anfang der Geschichte auf. Am Ende spricht sie erneut und beleuchtet die mittlerweile erwachsenen Kinder näher. Wir erfahren wie sie das erste Mal auf Florin trifft, wie Ori jetzt lebt, wie es Florin sowie den anderen ergangen ist und das Rätsel um Florins Mutter wird ebenfalls gelöst. Hoffentlich erfüllt sich auch ihr größter Wunsch.

Neben Elvira und der Suche nach dem eigenen Ich spielt Musik eine große Rolle in Florins Leben. Für mich mehr als verständlich, denn Musik ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Elvira bezeichnet das Klavier als Tor zur eigenen, inneren Welt. Als Verbindung zum eigenen Geist mit all seinen Gefühlen. Quasi als ein Freund der immer zuhört. Ich möchte diese Definition auf Musik insgesamt ausdehnen. Denn, abgesehen von Geschichten selbst und Kunst an sich, vermittelt mir nur Musik genau dieses Gefühl.

Zum Abschluss möchte ich noch ein wenig über das kleine Nashorn Ori reden, welches Dorothea im Interview als Symbolbild für Stärke, Ausdauer und Langlebigkeit beschreibt. Als geduldigen Seelentröster für Kinder, die mit Verlust und Trauer konfrontiert werden. Geboren durch den Wunsch nicht allein sein zu müssen. Zugegeben, ein ungewöhnliches Symbolbild, aber nicht weniger bereichernd. Ich persönlich hätte mir als Kind jemanden wie Ori gewünscht. Sicher, ich hatte bzw. habe Menschen die mich unterstützen, aber sie sind nicht immer da. In diesen Momenten wäre ein kleines Nashorn, das dich mit großen Augen ansieht, ohne zu fragen eine wundervolle Alternative. Ich sollte mir für die nächste Sternschnuppennacht schon mal eines meiner Plüschtiere aussuchen.

Fazit

Wünsche besitzen Macht, offenbaren Träume und verändern das Leben von Mensch, Tiere und Natur. Dorothea Flechsig berührt mit ihren neuesten Streich „Das unsterbliche Nashorn“ die Herzen ihrer Leser. Auch meines erlag dem Zauber dieser einzigartigen Geschichte.

Ich habe geweint, am Anfang und am Ende. Geweint angesichts der Trauer, aber auch angesichts der Hoffnung und der ausgesprochenen sowie unausgesprochenen Träume.

Gerichtet an Kinder und Jugendliche zeigt die Geschichte auch mir auf wundersame Weise wie nahe Verlust und Glück beieinanderliegen und welch seltsame Wege das Leben teilweise geht. Danke für diese wichtige Lektion.

[Rezension] Der kleine Tigerhase – Stefanie Steenken / Isabella Flore

Werbung / Rezensionsexemplar

Cover des Kindesbuches der kleine Tigerhase

Der kleine Tigerhase

Autorin: Stefanie Steeken (HP / FB / Instagram)
Illustratorin: Isabella Flore (FB / Instagram)
Titel: Der kleine Tigerhase (Instagram)
Verlag: Selfpublisher
Seitenanzahl: 263
ISBN: 978-3-96966-707-1 Preis: 12,90 €

Der kleine Tigerhase wäre gern wie seine Freunde. Als Hase hat man nun mal keine Streifen! Seine Familie unternimmt zahlreiche Versuche, um aus dem kleinen Tigerhasen einen normalen Hasen zu machen. Aber nichts hilft. Er bleibt gestreift. Eines Tages erzählt ihm seine kleine Schwester eine Geschichte. Dadurch merkt er auf einmal, dass es gar nicht so schlimm ist, ein wenig anders zu sein.

(Inhaltsgabe entspricht dem Buchrücken. Rechte für den Text liegen bei der Autorin / Illustratorin.)

Simple Streifen sorgen für reichlich Verwirrung und Selbstzweifel. Der kleine Tigerhase, bisher zufrieden mit seinem Leben, schämt sich von heute auf morgen für seine Streifen. Warum? Gute Frage, im Buch wird dazu kein Wort verloren. Augenscheinlich haben weder Freunde noch Mitschüler ein Problem mit ihm, ebenso wenig die eigene Familie. Sie hinterfragen nicht mal was den kleinen Hasen dazu veranlasst, sondern gehen direkt in die Planung über. Ich hätte es jedoch begrüßt zu wissen wieso. Persönliches Erlebnis? Etwas was er gesehen hat?

Ungeachtet dessen ist Familie Hase zuckersüß und zeigt, dass bedingungsloser Zusammenhalt der Klebstoff jeder Gemeinschaft ist. Egal ob Kostüm oder Farbe – nichts wird unversucht gelassen. Selbst die Geburtstagsparty wird zu einer Lektion. Plötzlich trägt jeder Streifen und der kleine Tigerhase ist nichts Besonderes mehr. Er ist nicht mehr einzigartig, nicht mehr der Einzige.

Abgerundet wird die Reise durch eine Geschichte bzw. Vergleiche, welche ihm die Schwester am gleichen Abend erzählt. Die Antworten des kleinen Hasen – beeindruckend und aus dem Bauch heraus. Er merkt, dass gleiches Aussehen nicht alles ist. Zeigt mir als Leser mit einfachen Mitteln, dass „Blindheit“ jeden treffen kann. Ich weiß, es ist schwer und ich schaff es auch nicht immer, aber anders sein bedeutet eben nicht automatisch blöd.

Am Ende dieser kurzen Mutmach-Geschichte ist der kleine Tigerhase wie verwandelt und er steht dazu als einziger in der Familie Streifen zu haben. Richtig so. Gut gemacht kleiner Hase. Lektion gelernt.

Loben möchte ich an der Stelle außerdem die süßen Illustrationen, die mich vom Stil her sehr stark an meine eigenen Kinderbücher erinnern. Ich mag die Liebe, die in ihnen steckt und wie sie verteilt wurden. Unterschiedlich aufwendig und teilweise ein bisschen so, als hätten Kinder sie gezeichnet, aber trotzdem genau richtig. Ich hoffe sehr, dass der Stil bei künftigen Büchern beibehalten wird.

Fazit

Kurz und knackig beschreibt das Kinderbuch „Der kleine Tigerhase“ das Gefühl anders zu sein und nicht dazu zu gehören. Anfangs noch verunsichert, erkennt der kleine Hase durch verschiedene Erlebnisse das seine Streifen der absolute Renner sind und er nicht weniger Hase als der Rest. Leider wird nicht auf den Auslöser der Zweifel eingegangen. Freunde, Schule und Familie stehen hinter ihm und machen keinen Unterschied.

Ungeachtet dessen unterstützen die liebevollen Illustrationen den Inhalt und erinnern mich vom Stil her an meine eigene Kindheit. Das Buch ist angenehm dünn und durch das genutzte Hardcover stabil.

Insgesamt eine tolle Kindergeschichte, die sich für Kinder und Erwachsene gleichermaßen eignet als Diskussionsgrundlage dienen kann.

[Vorstellung] Das unsterbliche Nashorn – Dorothea Flechsig

Cover des Buches Das unsterbliche Nashorn von Dorothea Flechsig.

Das unsterbliche Nashorn

* Werbung / Rezensionsexemplar *

Autorin: Dorothea Flechsig
Webseiten: FB / Instagram / HP
Verlag: Glückschuh Verlag
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
ISBN: 978-3-943030-78-5
Seitenanzahl: 144
Preis 12,95

Der verwaiste Junge Florian wächst bei Elvira Schirra, einer älteren liebevollen Dame, in der Großstadt auf. Er geht nicht zur Schule und in keinen Sportverein. Niemand soll von ihm erfahren. Er besitzt weder eine Geburtsurkunde noch einen Pass, auch keine Krankenversicherungskarte, nicht mal einen Nachnamen.

Als Elvira stirbt, schlägt sich der 12-jährige Florian allein durch. Das bleibt nicht lange unbemerkt. Schließlich kommt er aufs Land in eine richtige Familie. Er geht zur Schule und findet Freunde. Bei einem ungewöhnlichen Meteorschauer passiert etwas Unglaubliches. Seitdem bewahren Florin und seine Freunde ein großes Geheimnis.

(Inhaltsgabe entspricht dem Buchrücken. Rechte für den Text liegen bei der Autorin.)

Außenseite des Buches Das unsterbliche Nashorn von Dorothea Flechsig.

Das Cover

Das Cover zeigt ein freundlich lächelndes Nashorn mit gütigen Augen sowie weitere Hintergrundelemente und die üblichen Angaben. Das Nashorn wurde mit unterschiedlichen, dicken sowie teilweise unterbrochenen Konturen ausgestattet. Zudem wirken die verwendeten Farben, je nach Lichteinfall und Haltung, metalisch und glänzend. Für mich überaus reizvoll und das erste Buch dieser Art in meiner Sendung. Dieser Spiegeleffekt wird ebenso für den Buchtitel und teilweise die Rückseite verwendet. Ich habe das dringende Bedürfnis immer wieder darüber zu streichen.

Die Rückseite

Klar, einfach und dennoch wunderschön. Der Hintergrund der Vorderseite setzt sich nahtlos fort. Der Klapptext, weiße Schrift auf dunkelblauem Hintergrund, ist gut lesbar und die genutzte Lesegröße angenehm. Ich vermisse einzig die übliche Preisangabe.

Innenseite des Buches Das unsterbliche Nashorn von Dorothea Flechsig.

Format

Umgesetzt als Hardcover passt „Das unsterbliche Nashorn“ mit seiner Größe von 15 x 21,5 cm in jedes Bücherregal. Durch die Hardcovervariante macht es zudem einen edlen und hochwertigen Eindruck. Grund genug sich besonders gut darum zu kümmern. Die Seiten lassen sich gut umblättern und sind weder zu schwer noch zu leicht.

Lesbarkeit

Die genutzte Schriftgröße ist genau richtig. In Verbindung mit den genutzten Absätzen und Unterteilungen lassen sich die einzelnen Seiten sehr gut lesen. Man merkt nicht mal wie schnell die Zeit dabei vergeht. Außerdem wird auf Auszeichnungen oder Schnörkeleien verzichtet, um den Blick auf das Wesentliche zu lenken. Lediglich die Kapitelüberschriften sind etwas anders.

Illustration des Buches Das unsterbliche Nashorn von Dorothea Flechsig.

Illustrationen

Im gesamten Buch unterbrechen diverse Zeichnungen den Text, jedoch immer so das es nicht stört. Im Gegenteil, sie unterstützen ihn und lassen einzelne Ereignisse dadurch noch greifbarer werden. Die eigene Fantasie wird weiter angeregt ohne ein genaues Abbild vorzuschreiben.

Fazit

Traumhaftes Cover, Hardcover, guter Lesefluss – all das und mehr zeigt mir, dass der Autorin und dem Verlag viel an seinen Lesern liegt. Ausgeschrieben für Kinder ab 14 Jahren hat man sicher auch als Erwachsener seinen Spaß. Ich habe bereits reingelassen und freue mich sehr auf die spätere Rezension sowie das Interview mit der Autorin. Von mir gibt es bereits jetzt eine klare Kaufempfehlung.

[Unpacking] Main Weihnachtswunder – Bloggerbox mit Herz und Liebe

Bloggerbox der Agentur Mainwunder zu Weihnachten 2020 mit Büchern, Goodies und Süßigkeiten

Inhalt

Weihnachten – Zeit der Wunder, glänzenden Augen und große Träume. Überall duftet es nach leckeren Speisen und in den Geschäften locken die schönsten Dinge. Jenseits des üblichen Mainstreams gibt es Wichtel wie die Agentur Mainwunder. Sie packte 2020 insgesamt 400 Boxen für ihre Blogger, um sich bei besonders aktiven bzw. außergewöhnlichen Mitgliedern zu bedanken.

Die Hoffnung fast schon aufgegeben, hatte ich am letzten Adventssonntag selbst die Ehre zu den Beschenkten zu gehören. Zugegeben, zunächst glaubte ich an einen Scherz, aber dem war nicht so. Ich sollte tatsächlich eine Box bekommen. Ihr könnt euch vorstellen wie groß die Aufregung war und wie groß die Freude, als die Box endlich da war.

Ich mein, wie hübsch ist diese Box bitte? Gut, sie hat durch den Versand etwas gelitten, aber ist und bleibt dennoch eine Schönheit. Ich habe noch nie, wirklich nie, so eine schöne Box bekommen. Ich weiß zwar noch nicht wohin damit, aber ich werde sie definitiv aufheben.

Bloggerbox der Agentur Mainwunder zu Weihnachten 2020 mit 3 Postkarten, goldener Schrift und Sprüchen darauf

Die Box enthielt verschiedene Kleinigkeiten wie diverse Bücher, ein Spiel, Goodies und Süßigkeiten. Den Anfang machen diese traumhaften Postkarten. Durch die goldene Schrift wirken sie sehr edel und hochwertig. Je nachdem wie ich die Postkarte halte, wirkt das Gold unterschiedlich intensiv. Und seid doch mal ehrlich, besonders „Nur noch ein Kapitel“ kennt doch wohl jeder? Also die Kapitel bei denen das Buch dann plötzlich doch direkt zu Ende ist.

Bloggerbox der Agentur Mainwunder zu Weihnachten 2020 mit Goodies wie Süßigkeiten, Badezusatz und Christbaumkugeln

Zusätzlich zu den Postkarten gab es weitere Kleinigkeiten wie einen Badezusatz, Süßigkeiten und eine schicke Christbaumkugel. Die durfte natürlich direkt an den Baum. Außerdem gab es noch einen Stern mit persönlicher Botschaft und Anrede.

Bloggerbox der Agentur Mainwunder zu Weihnachten 2020 mit Die treue Freundin, Vom Nichts suchen und alles finden sowie Take your Money like your Lover und dem Spiel Escape Room-In der Hand des Entführers.

Kommen wir zum Hauptinhalt, den Büchern. Für mich sind alle 3 Neuland, da ich mich normalerweise a) nicht mit den Themen beschäftige oder b) das Genre noch nie gelesen habe. Für mich bedeutet das: 3x unbekanntes Genre, 3x unbekannte Autoren und 3x Gelegenheit den eigenen Horizont zu erweitern. Da die Bücher so unterschiedlich sind, werde ich sie euch, inklusive Spiel, gesondert vorstellen.

~~~Denn was ist das Böse anders als das Gute, von seinem eigenen Hunger und Durst gequält?~~~

In „Die treue Freundin“ dreht sich alles um Rain Winter. Sie entkam ihrem Peiniger mit gerade mal 12 Jahren nur knapp. Seltsamerweise wird ihr Entführer wenig später selbst grausig zugerichtet. Wurde Rain gerächt? Jahre vergehen und Rain kann das Erlebte halbwegs verarbeiten.

Inzwischen als Journalistin arbeitend, stolpert sie über einen aktuellen Fall der erschreckende Gemeinsamkeiten mit ihrer eigenen Vergangenheit aufweist. Rain stellt daraufhin unter einem Vorwand Nachforschungen an. Schnell stößt die junge Journalistin auf ein allzu bekanntes Detail: ein kleines, rotes Kristallherz.

Sie kennt es gut, zu gut … Ist die Vergangenheit doch nicht so tod wie es bisher schien? Oder spielt ihr jemand einen bösen Streich?

Ich bleibe Single, definitiv. Das wird niemand, wirklich NIEMAND, ändern. Ok, fast niemand.

Mit „Vom Nicht suchen und alles finden“ von Luise Liebt darf das erste Buch mit Playlist bei mir einziehen. Direkt zu Beginn werden mir verschiedene Songs vorgeschlagen, welche die Stimmung der Geschichte einfangen.

Im Buch selbst dreht sich alles um die Liebe, ihre Hürden sowie damit verbundene Abenteuer, Freundschaft, Trauer und Pech – eben alles was dazu gehört. Die Autorin geht zusätzlich, zumindest laut Infos, auf die besonderen Schwierigkeiten der Suche nach längerer Partnerlosigkeit ein. Für mich der spannendste Teil.

Geld – nötig für so viele Dinge und gefährlich zu gleich. Für den einen Untergang, für den anderen wahrer Segen. So oder so, Geld prägt unseren Alltag.

Mit „Treat your Money like your Lover“ begebe ich mich in die Welt der Sachbücher. Während ich die sonst gar nicht lese und um Finanzthemen wie beispielsweise Steuern eher einen Bogen mache, möchte ich es diesmal versuchen.

Im Buch selbst wird die eigene, persönliche Bindung zum Geld hinterfragt in Form von Überzeugungen, Handlungen und Glaubenssätzen. Die Autorin ermittelt anhand derer Zusammenhänge und versucht dem Leser zu zeigen wie er sich ändern kann, um beim Thema Geld selbstbewusster zu werden.

Im Buch selbst tauchen immer wieder vereinzelte Zitate und Übungen mit teils vorbereiteten Linien auf, um direkt im Buch arbeiten zu können. Außerdem gibt es verschiedene Tipps und Vergleiche. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten und durch die zuvor genannten Optionen abwechslungsreich gestaltet.

Ein Escape Room ist ein themenbasierter Spezialraum. Die teilnehmenden Spieler müssen innerhalb einer festgelegten Zeit verschiedene Rätsel knacken und sich Codes merken, um am Ende den Raum verlassen zu können.

Das Prinzip funktioniert mittlerweile auch bei Kartenspielen wie „Escape Room – In der Hand des Entführers“ aus dem Hause Arsedition. Ein kleines Mädchen ist verschwunden. Dummerweise wirst du während deiner Ermittlungen niedergeschlagen und kommst angekettet im Keller eines verlassenen Gebäudes wieder zu dir. Was nun? Befrei dich, rette das Mädchen und verschwinde aus deinem Gefängnis!

▶für 1-4 Spieler
▶empfohlen ab 12 Jahren
▶50 Karten für ca. 60 Minuten Spielspaß
▶mit Anleitung und Codeheft
▶mehrfach spielbar
▶2 Schwierigkeitsstufen

Fazit

Mainwunder hat sich mit dieser Box selbst übertroffen. Man wusste nie, ob man eine bekommt und was drin drin sein wird. Die Bandbreite an Büchern reichte von Fantasy über Thriller bis hin zu seelisch angehauchten Sachen und mehr. Goodies wie Buchkerzen waren ebenfalls möglich. Zu Beginn sogar selbstgemacht Lebkuchen.

Ich bin mit meiner Box mehr als zufrieden und stolz darauf zum Thema zu gehören. Danke für die immer wieder geilen Kampagnen und die Arbeit dahinter. Ich hoffe sehr noch lange bei euch bleiben zu dürfen.

[Interview] Luna Wood – Urban Fantasy mit Tiefgang

Luna Wood veröffentlichte vor kurzem ihren neuesten Streich „Apocalyptic Lovers“ bei Impresse Books. Worum es dabei geht erzählt sie euch ausführlich im Interview. Außerdem spricht Luna über ihre Bloggertätigkeit und hat am Ende sogar einen Tipp für alle Erstlingsautoren.

Die Autorin Luna Wood präsentiert sich für ein Interview vor einem Hintergrund in Holzoptik mit ihren Romanen.
@Luna Wood

Interview: Hallo Luna, freut mich das du Zeit gefunden hast. Erzähl doch mal ein bißchen über dich. Wer bist du?

Ich bin eine 32-jährige Mama, die vor ungefähr drei Jahren das Schreiben und Bloggen für sich entdeckt hat 🙂 Ich liebe Fantasybücher und sammle Merch rund um meine liebsten Geschichten.

Interview: Mit „Apocalyptic Lovers“ ist dein mittlerweile drittes Buch erschienen. Worum geht es?

„Apocalyptic Lovers“ ist ein Urban-Fantasy Roman, in dem die vier apokalyptischen Reiter eine tragende Rolle spielen. Der Leser lernt im Laufe der Geschichte besonders Kelyan, den Krieg und Trintje, einen Halbengel, kennen. Beide sind auf die Hilfe des jeweils anderen angewiesen und kommen sich dabei immer näher.

Interview: Welchen Charakter deines Buches hast du besonders gern und warum?

Eine schwierige Frage, aber wenn ich mich entscheiden muss, würde ich Kelyan wählen. Ich liebe seinen trockenen Humor, der meinen eigenen widerspiegelt 😀

Cover Apocalyptic Lovers von Luna Wood mit Dekoration für ein Interview
@Luna Wood

Interview: Ist „Apocalyptic Lovers“ ein Einzelband oder dürfen die Leser auf eine Fortsetzung hoffen?

„Apocalyptic Lovers“ ist ein Einzelband, allerdings könnte ich mir durchaus eine Fortsetzung vorstellen 😉

Interview: Mittlerweile gibt es eine Printversion deines Romans. Wie fühlt es sich an E-Book und Print seines eigenen Romanes zu haben? Welches Medium bevorzugst du?

Das ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, denn all die Arbeit wird mit dem gebundenen Buch belohnt. Es ist ein Stück von mir, das ich jetzt mit allen anderen teilen kann. Eine Printausgabe ist für mich schöner, da ich etwas in der Hand haben möchte. Ein E-Book kann so leicht gelöscht werden, da verkörpert ein Print für mich einfach mehr Beständigkeit.

Interview: Du bist keine Debütantin mehr. Mit „Anam 1 & 2“ konntest du beim Tagträumer Verlag erste Erfolge feiern, allerdings unter anderem Namen. Wie kam es dazu? Um was geht es in beiden Büchern?

Ich hatte damals Leseprobe und Exposé an den Verlag geschickt. Nach dem ersten Feedback habe ich es noch einmal überarbeitet und meine wundervolle Verlegerin hat mir eine Chance gegeben. In Anam Fear geht es um ein zerrüttetes Land, dass nur durch die Elementträgerin wieder vereint werden kann. Sechs Elemente müssen gefunden werden, um das Gleichgewicht der Kräfte herzustellen.

Interview: Ein Buch schreibt sich bekanntlich nicht mal eben so. Wie lange brauchst du im Schnitt für ein Buch? Schaffst du es regelmäßige Schreibzeiten einzuplanen?

Das ist tatsächlich sehr unterschiedlich. Manchmal schaffe ich einen halben Roman in 3 Wochen, dann dauert es wieder einen ganzen Monat für 50 Seiten. Ich persönlich bin produktiver, wenn ich eine Deadline habe 🙂

Interview: Du schreibst im Bereich Fantasy. Ist das dein Lieblingsgenre? Welches Genre würdest du gern mal ausprobieren?

Fantasy ist mein absolutes Lieblingsgenre, dennoch kann ich mir durchaus vorstellen auch einen Thriller zu schreiben.

Es gab eine Vorbestellerphase. Wie erging es dir dabei? Würdest du aus heutiger Sicher etwas anders machen?

Durchwachsen. Ich muss gestehen, dass ich es mir etwas mehr erhofft hatte, aber  man weiß ja nie, was sich noch ergibt.

Du bist als Autorin und Bloggerin unterwegs. Welche Themen behandelt dein Blog? Worüber berichtest du?

Ich berichte hauptsächlich über Bücher aus dem Genre Fantasy und manchmal auch New Adult. Ab und zu sind auch Beiträge zu Kinderbüchern darunter. Schon seit längerer Zeit, überlege ich noch einen Blog zum Thema Inneneinrichtung zu erstellen;) Mal schauen was die Zukunft bringt.

Bücher schreiben, einen Blog führen, den Alltag durchstehen – bleibt da noch Zeit für Ruhe? Was machst du, um nicht völlig durchzudrehen?

Ich muss gestehen, dass ich selten wirklich Ruhe habe. Mit zwei kleinen Kindern, einem Vollzeitjob, Blog und dem Autorendasein bleibt nicht wirklich viel Zeit, um sich zu entspannen.

Oh nein, wie schnell die Zeit vergeht. Eine Frage habe ich noch: Wenn du anderen Erstlingsautoren einen Rat geben könntest, welcher wäre das?

Lasst euer erstes Werk ruhen und verschickt es nicht sofort an die Verlage. Sucht euch Testleser und arbeitet erst einmal an anderen Projekten. Wenn ihr dann nach einigen Wochen/Monaten ein weiteres Mal über die Geschichte lest und damit immer noch zufrieden seid, dann verschickt die Geschichte. Meist ist die Realität jedoch eine andere.

Toller Rat. Danke dafür. Und natürlich ebenso für die tollen Bilder. Danke, dass ich sie nutzen darf. Mehr davon findet ihr übrigens auf Lunas Instagramaccount.