Flo schwebt auf Wolke Sieben. Er ist glücklich mit Kale und Weihnachten steht vor der Tür. Eigentlich zwei Gründe zur Freude, doch was schenkt man einem 600 Jahre alten Vampir, der mit diesem Fest obendrein absolut nichts anfangen kann?
Wird es Florian gelingen trotzdem für ein schönes Weihnachtsfest zu sorgen? Oder macht ihm sein Hang zum Unglück einen Strich durch die Rechnung?
(Inhaltsgabe entspricht dem Buchrücken. Rechte für den Text liegen bei der Autorin.)
Ok Jungs, wir müssen dringend den Feuerlöscher auffüllen. Seit wann ist Weihnachten bitte schön so dermaßen hot geworden? Sorry, aber nach der Lektüre von „Kiss under the Xmas Tree“ konnte ich nicht anders und musste mir etwas Luft verschaffen.
Flo und Kale, bekannt aus „Kiss in the Rain“, sind frischverliebt und steuern ihrem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest entgegen. Problem: Der Eine ist als Pechvogel bekannt und der andere ein über 600 Jahre alter Vampir dem Weihnachten eher egal geworden ist. Flo wäre jedoch nicht Flo, wenn er nicht trotzdem sein Glück versuchen würde.
Sein Geschenk … Hot, aber so was von. Ein Wunder das Kale da so ruhig geblieben ist und die Hütte ganz. Ich hatte dementsprechend mit meiner zuvor geäußerten Vermutung recht, ahnte zu dem Zeitpunkt aber nicht wie sehr. Ich persönlich wäre ja allein bei der Beschreibung des Wohnbereiches geschmolzen. Großer Baum, Deko, Kaminfeuer – ich bin dann mal im Weihnachtstraumland.
Interessant ist in dem Zusammenhang auch der Fakt Seelengefährten. Das kenne ich so bisher nur von Werwölfen und da spielt es wirklich eine große Rolle. Ok, streng genommen ist es das DING überhaupt. Bei Vampiren habe ich es bis dato nur bei Buffy gesehen und da ging es im Zusammenhang mit Angel ordentlich nach hinten los. Ich bin gespannt was sich daraus noch bei den beiden ergibt.
Ein erster Schritt in die „richtige“ Richtung war sicherlich Kales Angebot, welches Flo nicht abgelehnt hat. Er trinkt zum ersten Mal von Kale. Nicht genug, um selbst zum Vampir zu werden oder eine „Überdosis“ zu riskieren, aber ein paar Schlucke schon. Anscheinend soll es Flo dabei helfen länger an der Seite seines Gefährten bleiben zu können ohne sein menschliches Leben aufgeben zu müssen.
Ich habe die Geschichte in einem Rutsch gelesen und muss immer noch daran denken. Die beiden sind verboten gut und Weihnachten nicht immer still. Wobei ich mich ja schon frage wie Flo DIESES Geschenk noch topen will. Noch mehr, oder eher weniger hihi, geht nicht.
PS: Wie wohl der Weihnachtstag zwischen Flos Eltern, ihm und Kale ausgegangen ist? Leider wird der im Heft zwar angeschnitten, aber nicht weiter ausgeführt. Tagsüber wäre so oder eine schlechte Idee hihi.
Autorin: Emma Zecka Webseiten: Instagram / HP / FB Empfohlenes Alter: ab 8 Jahre Seitenanzahl: 216 Format: A5, Paperback Preis 9,99 €
Als das Christkind Besuch vom Weihnachtsmann bekommt, erschrickt es. Der sonst so fröhliche Mann sieht müde aus und zeigt erste Anzeichen einer drohenden Rentierverwandlung.
Um dieses Schicksal zu verhindern und Weihnachten zu retten, schickt ihn das Christkind zu den Menschen, um einen Nachfolger zu finden. Doch was er wirklich bei den Menschen entdeckt, ist noch viel wichtiger.
(Inhaltsgabe entspricht dem Buchrücken. Rechte für den Text liegen beim Verlag.)
24 – Jahr für Jahr an Weihnachten DIE magische Zahl schlechthin. Emma widmet sich in „Rentierfieber“ dem beliebten Adventskalender in literarischer Form und überzeugt mit neuen Ideen und interessanten Figuren in der wohl schönsten Zeit des Jahres.
Der Weihnachtsmann lebt zusammen mit Christkind und Nikolaus in Christstollen. Christstollen selbst liegt teilweise über der Erde, der Rest unter der Erde. Außerdem ermöglicht ein sogenanntes Abflussrohr die Reise zur Menschenwelt. Keine Sorge, es ist kein Abflussrohr in dem Sinne, sondern eher eine sehr lange Rutsche.
Durch die muss auch unser Weihnachtsmann, um gegen das Rentierfieber zu kämpfen und sich bewusst zu werden, ob er noch DER Weihnachtsmann sein möchte. Begleitet wird er auf seiner Reise von Jakob, Maya sowie Ella und weiteren Freunden. Sie helfen ihm bei der Suche nach einem Nachfolger. Dabei lernt er Klaus kennen, der anfangs als idealer Kandidat erscheint.
Karl sieht aus wie er, inklusive dickem Bauch und Bart. Allerdings schießt er sich sehr schnell selbst ins Aus. Seine gesamte Art, die er anfangs noch gut verbergen kann, spricht gegen jeglichen Weihnachtsgedanken. Wer er eigentlich ist und wie er es schafft das zu verbergen behalte ich an der Stelle für mich. Wenn du mehr wissen willst, schau dir gern das Buch an.
Ich mag den Gedanken, dass er als Gegenspieler agiert, hätte jedoch nach seinem Ausraster mit wesentlich mehr Gegenwehr gerechnet. Für meinen Geschmack ging es zu schnell, besonders wenn man bedenkt WER er eigentlich ist. Ich sehe da Potenzial.
Ebenso verzauberte mich die Frage wie der Weihnachtsmann Weihnachten erlebt, was ihn bewegt und wie einsam sein Leben ist. Seien wir doch mal ehrlich, in Christstollen warten lediglich die Elfen auf ihn. Gut, Christkind und Nikolaus ebenso, aber kein Mensch in dem Sinne. Mich wundert es daher nicht, dass er den Sinn seiner Aufgabe hinterfragt und erst wieder neu lernen muss warum und wieso er das wurde was er ist.
In Maya, eine seiner Helferinnen in der Menschenwelt, erkenne ich mich selbst wieder. Ich sehe das kleine Mädchen, als die Figur des Weihnachtsmannes noch existierte und die Weihnachtsnacht eine ganz andere Bedeutung hatte. In Ella sehe ich mich in älteren Jahren, als der Zauber verblasste und anderen Dingen den Weg ebnete.
Und Jakob? Nun, das innere Kind welches jeder von uns in sich hat und mein absoluter Lieblingscharakter im Buch. Ich liebe seine Art, seinen bedingungslosen Glauben und seine zurückhaltende Art. Ich bin mir sicher, dass sein Leben sich in Zukunft gewaltig ändern wird.
Das Buch bietet viele zauberhafte Momente und glaub mir, du wirst deine Meinung einige Male ändern. Ich hätte nicht gedacht, dass man so vieles neu entdecken kann oder die niesende Elsa von einem Lockenköpfchen übertroffen werden könnte.
Einzig die Länge der Kapitel ist nicht ganz so günstig gewählt. Sie schwankt teilweise sehr, wodurch besonders Wenigleser ihre Schwierigkeiten haben dürften. Ich habe deswegen teilweise nicht jeden Tag gelesen, um länger etwas davon zu haben.
Insgesamt bietet „Rentierfieber“ gut durchdachte Charaktere und die eine andere oder andere Wendung. Es sollte wesentlich mehr Kalender wie diese geben, denn mit ihnen erlebt man die Weihnachtszeit noch mal anders. Außerdem kann man das Buch jedes Jahr wieder lesen und muss nicht in der nächsten Saison ein neues Exemplar kaufen.
Ob literarische Adventskalender, Weihnachten selbst oder eigene Projekte – Emma, Autorin von „Rentierfieber“ stellt sich in diesem Kurzinterview knallharten Fragen.Vor einiger Zeit konnte ich außerdem hinter die Kulissen des Buches blicken.
Rentierfieber ist ein literarischer Adventskalender und dein Debüt – eine ungewöhnliche Wahl. Eher Zufall oder bewusste Entscheidung? Wenn ja warum?
Dass »Rentierfieber« mein Debütroman wurde ist reiner Zufall. Für meinen Hörbuchblog Ge(h)Schichten habe ich von 2015 an jedes Jahr einen Adventskalender geschrieben, allerdings ohne den Text zuvor lektorieren zu lassen.
Was mir bei literarischen Adventskalendern auffällt ist, dass es meistens Kurzgeschichten sind, die sich nicht aufeinander beziehen. Der Vorteil: Jeden Tag haben Leser:innen das Gefühl eine Geschichte beendet zu haben. Mich interessierte aber vor allem die Frage, ob es auch funktionieren würde einen Roman innerhalb von 24 Kapiteln zu erzählen.
Würden die Leser:innen vorfreudig auf das nächste Kapitel hinfiebern? Könnte ich es schaffen, dass die Leser:innen unbedingt wissen wollen, wie es weitergeht?
Als ich die Idee für »Rentierfieber« hatte, merkte ich, dass das Projekt etwas größer werden wird. Da wollte ich es mit dem Roman veröffentlichen mal probieren. Funfact: Bis kurz vor der Veröffentlichung war ich mir nicht sicher, ob ich mich das wirklich trauen würde.
Wie wichtig ist dir Weihnachten an sich? Was muss in der Zeit unbedingt sein?
Weihnachten war neben meinen Geburtstagen als Kind mein absolutes Lieblingsfest. Deswegen verbinde ich mit Weihnachten sehr viel Liebe und ein tolles Beisammensein mit der Familie. Jetzt, da ich älter bin, hat sich unser Weihnachtsfest natürlich verändert. Deswegen gibt es keine bestimmten Dinge, die an Weihnachten immer da sein müssen, damit es sich weihnachtlich anfühlt. Schön finde ich es, wenn es entspannte Feiertage werden. Aber klassische Traditionen habe ich an Weihnachten nicht.
Laut Homepage bist du eher im Bereich Liebesromane unterwegs, aber würdest gern andere Bereiche probieren. Welche und was reizt dich an ihnen?
Da ich bisher nur einen Roman veröffentlicht habe, habe ich mich gegen eine klassische Autor:innenwebsite entschieden und stattdessen lieber auf meinen Hörbuchblog Ge(h)Schichten verlinkt, den ich seit 2014 betreibe.
Da ich meinen Hörbuchblog schon seit fast 10 Jahren habe, gibt es dort viel zu entdecken. Das wäre bei einer klassischen Autor:innenwebsite anders, da es bisher nur ein Buch von mir gibt. Wenn es zukünftig mehr Bücher von mir geben wird, kann ich das mit der Autorenwebsite immer noch nachholen.
Mein Hörbuchblog trägt den Titel »Ge(h)Schichten«, weil ich in meinen Beiträgen die verschiedenen Perspektiven mancher Themen herausarbeite oder auf die Aspekte aufmerksam mache, die man im ersten Moment vielleicht nicht so auf dem Schirm hat.
Auf meinem Hörbuchblog rezensiere ich Hörbücher, ab und an auch mal ein Hörspiel und ganz selten auch eBooks.
Außerdem berichte ich einmal monatlich über meinen Alltag als Autorin. Und zwar in der Rubrik »Ge(h)schrieben«. Letztes Jahr habe ich dort auch über alle Schritte geschrieben, die eine Buchveröffentlichung mit sich bringen. Momentan halte ich meine Leser:innen zu meinem neuen Buchprojekt auf dem Laufenden. Ich plane nämlich ein Halloweenbuch.
Leider sind wir damit auch schon am Ende angelegt. Mehr über Emma erfahrt ihr über Instagramund ihre Homepage.
Autorin: Emma Zecka FB / Instagram / HP Geeignet für: ab 8 Jahre ISBN: 978-3-7519-7210-9
Als das Christkind Besuch vom Weihnachtsmann bekommt, erschrickt es. Der sonst so fröhliche Mann sieht müde aus und zeigt erste Anzeichen einer drohenden Rentierverwandlung.
Um dieses Schicksal zu verhindern und Weihnachten zu retten, schickt ihn das Christkind zu den Menschen, um einen Nachfolger zu finden. Doch was er wirklich bei den Menschen entdeckt, ist noch viel wichtiger.
Auf meinem Hörbuchblog Ge(h)Schichten habe ich seit 2015 immer zur Weihnachtszeit einen literarischen Adventskalender veröffentlicht. Ich habe mir eine Geschichte ausgedacht oder von Freunden und Familie ein Thema vorgegeben bekommen, über das ich dann schreiben konnte. Deswegen war 2019 meine Motivation wieder einen Adventskalender zu schreiben sehr groß.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich auf die Idee zu »Rentierfieber« kam. Schnell stellte sich für mich heraus, dass diese Geschichte etwas größer wird als die Adventskalender, die ich bisher geschrieben hatte. Da ich 2019 auch in den letzten Zügen meiner Bachelorarbeit war, schob ich »Rentierfieber« nach hinten und beschloss es für 2020 als Roman zu veröffentlichen.
Bevor ich angefangen habe zu schreiben, habe ich mir gar keine Gedanken darüber gemacht, auf welche Themen ich mit »Rentierfieber« aufmerksam machen möchte. Da war eine Geschichte, die erzählt werden wollte. Erst im Nachhinein als ich das fertige Buch dann vor mir hatte, hat sich für mich eine zentrale Botschaft herausgestellt: Es ist wichtig, nicht aufzugeben, auch wenn der Plan, der eigentlich ziemlich perfekt schien, zu scheitern droht. Irgendwo gibt es immer einen Weg.
Weihnachten – Zeit der Wunder, glänzenden Augen und große Träume. Überall duftet es nach leckeren Speisen und in den Geschäften locken die schönsten Dinge. Jenseits des üblichen Mainstreams gibt es Wichtel wie die Agentur Mainwunder. Sie packte 2020 insgesamt 400 Boxen für ihre Blogger, um sich bei besonders aktiven bzw. außergewöhnlichen Mitgliedern zu bedanken.
Die Hoffnung fast schon aufgegeben, hatte ich am letzten Adventssonntag selbst die Ehre zu den Beschenkten zu gehören. Zugegeben, zunächst glaubte ich an einen Scherz, aber dem war nicht so. Ich sollte tatsächlich eine Box bekommen. Ihr könnt euch vorstellen wie groß die Aufregung war und wie groß die Freude, als die Box endlich da war.
Ich mein, wie hübsch ist diese Box bitte? Gut, sie hat durch den Versand etwas gelitten, aber ist und bleibt dennoch eine Schönheit. Ich habe noch nie, wirklich nie, so eine schöne Box bekommen. Ich weiß zwar noch nicht wohin damit, aber ich werde sie definitiv aufheben.
Die Box enthielt verschiedene Kleinigkeiten wie diverse Bücher, ein Spiel, Goodies und Süßigkeiten. Den Anfang machen diese traumhaften Postkarten. Durch die goldene Schrift wirken sie sehr edel und hochwertig. Je nachdem wie ich die Postkarte halte, wirkt das Gold unterschiedlich intensiv. Und seid doch mal ehrlich, besonders „Nur noch ein Kapitel“ kennt doch wohl jeder? Also die Kapitel bei denen das Buch dann plötzlich doch direkt zu Ende ist.
Zusätzlich zu den Postkarten gab es weitere Kleinigkeiten wie einen Badezusatz, Süßigkeiten und eine schicke Christbaumkugel. Die durfte natürlich direkt an den Baum. Außerdem gab es noch einen Stern mit persönlicher Botschaft und Anrede.
Kommen wir zum Hauptinhalt, den Büchern. Für mich sind alle 3 Neuland, da ich mich normalerweise a) nicht mit den Themen beschäftige oder b) das Genre noch nie gelesen habe. Für mich bedeutet das: 3x unbekanntes Genre, 3x unbekannte Autoren und 3x Gelegenheit den eigenen Horizont zu erweitern. Da die Bücher so unterschiedlich sind, werde ich sie euch, inklusive Spiel, gesondert vorstellen.
~~~Denn was ist das Böse anders als das Gute, von seinem eigenen Hunger und Durst gequält?~~~
In „Die treue Freundin“ dreht sich alles um Rain Winter. Sie entkam ihrem Peiniger mit gerade mal 12 Jahren nur knapp. Seltsamerweise wird ihr Entführer wenig später selbst grausig zugerichtet. Wurde Rain gerächt? Jahre vergehen und Rain kann das Erlebte halbwegs verarbeiten.
Inzwischen als Journalistin arbeitend, stolpert sie über einen aktuellen Fall der erschreckende Gemeinsamkeiten mit ihrer eigenen Vergangenheit aufweist. Rain stellt daraufhin unter einem Vorwand Nachforschungen an. Schnell stößt die junge Journalistin auf ein allzu bekanntes Detail: ein kleines, rotes Kristallherz.
Sie kennt es gut, zu gut … Ist die Vergangenheit doch nicht so tod wie es bisher schien? Oder spielt ihr jemand einen bösen Streich?
Ich bleibe Single, definitiv. Das wird niemand, wirklich NIEMAND, ändern. Ok, fast niemand.
Mit „Vom Nicht suchen und alles finden“ von Luise Liebt darf das erste Buch mit Playlist bei mir einziehen. Direkt zu Beginn werden mir verschiedene Songs vorgeschlagen, welche die Stimmung der Geschichte einfangen.
Im Buch selbst dreht sich alles um die Liebe, ihre Hürden sowie damit verbundene Abenteuer, Freundschaft, Trauer und Pech – eben alles was dazu gehört. Die Autorin geht zusätzlich, zumindest laut Infos, auf die besonderen Schwierigkeiten der Suche nach längerer Partnerlosigkeit ein. Für mich der spannendste Teil.
Geld – nötig für so viele Dinge und gefährlich zu gleich. Für den einen Untergang, für den anderen wahrer Segen. So oder so, Geld prägt unseren Alltag.
Mit „Treat your Money like your Lover“ begebe ich mich in die Welt der Sachbücher. Während ich die sonst gar nicht lese und um Finanzthemen wie beispielsweise Steuern eher einen Bogen mache, möchte ich es diesmal versuchen.
Im Buch selbst wird die eigene, persönliche Bindung zum Geld hinterfragt in Form von Überzeugungen, Handlungen und Glaubenssätzen. Die Autorin ermittelt anhand derer Zusammenhänge und versucht dem Leser zu zeigen wie er sich ändern kann, um beim Thema Geld selbstbewusster zu werden.
Im Buch selbst tauchen immer wieder vereinzelte Zitate und Übungen mit teils vorbereiteten Linien auf, um direkt im Buch arbeiten zu können. Außerdem gibt es verschiedene Tipps und Vergleiche. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten und durch die zuvor genannten Optionen abwechslungsreich gestaltet.
Ein Escape Room ist ein themenbasierter Spezialraum. Die teilnehmenden Spieler müssen innerhalb einer festgelegten Zeit verschiedene Rätsel knacken und sich Codes merken, um am Ende den Raum verlassen zu können.
Das Prinzip funktioniert mittlerweile auch bei Kartenspielen wie „Escape Room – In der Hand des Entführers“ aus dem Hause Arsedition. Ein kleines Mädchen ist verschwunden. Dummerweise wirst du während deiner Ermittlungen niedergeschlagen und kommst angekettet im Keller eines verlassenen Gebäudes wieder zu dir. Was nun? Befrei dich, rette das Mädchen und verschwinde aus deinem Gefängnis!
▶für 1-4 Spieler ▶empfohlen ab 12 Jahren ▶50 Karten für ca. 60 Minuten Spielspaß ▶mit Anleitung und Codeheft ▶mehrfach spielbar ▶2 Schwierigkeitsstufen
Fazit
Mainwunder hat sich mit dieser Box selbst übertroffen. Man wusste nie, ob man eine bekommt und was drin drin sein wird. Die Bandbreite an Büchern reichte von Fantasy über Thriller bis hin zu seelisch angehauchten Sachen und mehr. Goodies wie Buchkerzen waren ebenfalls möglich. Zu Beginn sogar selbstgemacht Lebkuchen.
Ich bin mit meiner Box mehr als zufrieden und stolz darauf zum Thema zu gehören. Danke für die immer wieder geilen Kampagnen und die Arbeit dahinter. Ich hoffe sehr noch lange bei euch bleiben zu dürfen.
Weihnachten – Zeit sich zu besinnen und zu reflektieren. Vinzent Storch, seines Zeichens Verkäufer der „Dresdner Pappen“, steht dem Weihnachtsfest kritisch gegenüber. Früher einst andersdenkend, ließ ihn die Zeit erkalten. Sein Interesse gilt einzig der eigenen Firma. Im Dezember 1890 findet er in seiner Werkstatt eine vergessene Kiste und beschließt entgegen aller Vernunft zu liefern.
Unterwegs schmuggelt sich unbemerkt die kleine Lisbeth auf seinen Pferdewagen. Woher kommt die Kleine? Und was macht sie bei diesem Wetter draußen? Als Vinzent Lisbeth bemerkt, schickt er sie fort. Die Kleine lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken und springt erneut auf seinen Wagen. Wiederholt will Vincent sie verscheuchen, aber Lisbeth lässt das nicht zu. Sie besteht darauf zu bleiben und bietet im Gegenzug ihre Hilfe an. Widerwillig nimmt Vincent das Angebot an, nicht ahnend auf was er sich einlässt.
Im Laufe ihrer gemeinsamen Fahrt wird ihm schmerzlich bewusst wieso Weihnachten sein Herz verlassen hat. Lisbeth erinnert ihn mit ihren Fragen an seine eigene Vergangenheit. Manchmal ein wenig frech und mit Schalk im Nacken, aber stets geradeaus. Trotzdem verändert sich Vinzent Stück für Stück ohne sich dessen bewusst zu werden.
Der Autor beschreibt die Reise der Zwei auf schlichte, aber beeindruckende Weise. Die Kälte kriecht einem förmlich in die Knochen und das Schnauben von Trude dringt ans eigene Ohr. Einmal angefangen, lässt einen die Geschichte nicht so schnell los. Die Story in mehreren Abschnitten lesen? Nicht wirklich möglich. Mir persönlich hat sie den Friseurbesuch versüßt. Der Rest wurde direkt auf dem heimischen Sofa verschlungen und die Rezension sofort verfasst.
Neben liebenswerten Charakteren verwöhnt der Autor seine Leser mit kleinen Wissenshappen zu regionalen Traditionen und passt die Sprache der Zeit an. Weder stocksteif noch übertrieben höflich – einfach etwas gedämpfter und zurückhaltender. Generell scheint die Zeit im Buch still zustehen. Obwohl es sich bei der gefundenen Kiste um eine sehr wichtige Lieferung handelt und ein Abenteuer das nächste jagt, fühle ich mich als Leser nicht gehetzt.
Hardcover und roter „Lederstreifen“ samt goldener Schrift lassen „Eine Kiste voller Weihnachten“ sehr edel wirken. Perfekt für einen gemütlichen Leseabend vor dem Kamin oder in großer Runde vor der Bescherung. Abgerundet wird das Gesamtbild durch wundervolle Illustrationen. Egal ob als fantastisches Cover, ganzseitiges Illustration oder kleine Zwischenzeichnung – ich sehe Liebe in jedem Strich. Die sanfte Koloration samt Details lässt die ausgewählte Situation lebendig wirken.
Fazit
Trotz des höheren Preises gibt es von mir eine klare Leseempfehlung. Hardcover, roter Einband, Lesebändchen und Goldschrift mit passenden Illustrationen – bereits optisch Weihnachten pur. Dazu eine zuckersüße Geschichte, die daran erinnert die Weihnachtszeit zu genießen und sich nicht komplett im weltlichen Trubel zu verlieren. Wie würde deine Rezension ausfallen?